Schulz, Akki (Joachim)

Vita

Nach dem Musikstudium (Konzertexamen Kontrabass) in Lübeck und jahrelanger Grabenarbeit an den Opernhäusern Lübeck und Halle ist Akki (Joachim) Schulz seit 1995 als freischaffender Musiker und Komponist tätig.
Der Klassik als Barockspezialist erhalten geblieben, hat er sich in den letzten Jahren in höchst unterschiedlichen Bands stilistische Bodenfreiheit verschafft. Seit über 10 Jahren ist Akki Schulz einer der schillernsten Akteure der hallischen Musikszene. Als einer der weltweit einzigen Kontrabassisten mit einem abendfüllenden Soloprogramm ist er dabei, sich als Solo-Performer international einen Namen zu machen. Seine Auftritte führten ihn bereits nach Chicago und Paris, wo er jüngst mit einem Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt zu Studien am IRCAM weilte. Mit akademischem Ernst sind seine Programme nicht zu erfassen, noch weniger auf den Skalen der Virtuosität zu messen. Seinem 300 Jahre alten Kontrabass entlockt er die unglaublichsten Töne. Mit spektakulärem Einsatz und emotionsgeladenen Improvisationen weiß er sein Publikum zu unterhalten. Und dann gibt es noch die vielen Projekte und Bands in denen er einfach der Bassist, manchmal auch Sänger ist und für die er auch ab und zu schreibt und die Filmmusik zu „Jannalisa“ sowie die Hörspielmusiken zu H.P.Lovecraft.
In folgenden Ensembles wirkt Akki Schulz mit:
Akki Solo: na , Akki, seine schöne Gina und sein spirit / Duo „del Mestre&Schulz“ – ScherbeKontraBaß, ein TonSteineScherben/RioReiser Programm mit dem ehemaligen Rhythmusgitarristen der Scherben, Marius del Mestre / Trio Klezmology: Yevhen Larin (clar, sax), Michael Glucharen (pno), Akki Schulz (db) / Akkitation Arkestra: Michael Breitenbach (sax), Andreas Uhlmann (trb), Peter Kuhnsch (perc), Akki Schulz (db), dazu Gäste / Laylines of Blues: Günter Herrmann (voc,lead-git), Akki Schulz (voc, db), Gert Hoppe (dr), Yevhen Larin (altsax), Michael Glucharen (tp, tb) / musica juventa: ein freischaffendes Kammerorchester / Johann- Friedrich- Fasch Ensemble: Barockorchester auf historischen Instrumenten / weitere Ensembles mit Akki Schulz(z.T. als Gast): Larry Jones Ensemble (Bukowski-Programm), Ensemble Creativ (Ltg.Bernd Born), Orientalensemble Schahrahjar, Damauul (folkore imaginaire), Don..t go slow (urban speedfolk), Seldom Sober Company (irish folk cover) Neuestens: Akkitation Arkestra, Ensemble, Band, Quintett, Quartett, Duu u ganz alleeene. Aber immer Akkitation.

Einflüsse Die „Big Bs“: Bach & Blues, Beethoven (der erste Punk), Bottesini (Maestro di Contrabasso), Bernstein (musician, composer & conductor). Patti Smith, Johnny Winter. Louis Armstrong, Ray Brown, Bill Evans. Aretha Franklin, Otis Redding. Willy Schwarz, Rio Reiser. Willi Beyer

Werke

 

Kammermusik solo für Didgeridoo

Reiselied (1997)
Lokkruf der verrükkten Paradiesvögel (1997)
Geisterparty (1997)
Zur Stärkung (1997)
Wasserbunker (1997)

Kammermusik solo für Kontrabass

Die wundersamen Gesänge der Buckelbässe (1995), Urform der Frigga- Impro noch ohne Thema
Delay Decay („Popsong“), Kb. mit Boss DD3 Effektgerät (1995)
Friggas Rocken (1997), ausimprovisiertes 12 töniges Thema
Gedicht an…(1997)
Quasimodos Liebesschwüre (1997), reine Impro
Suite für Kontrabass Solo (im alten Stil), 3 von 6 Sätzen fertig
Grok Et Bok! (Soloversion für Kb. mit Lexicon Jamman Loopmachine)
Rêve , für Kb. mit Loopmachine u. Delay (2008)
12-Tonikum

Kammermusik solo für Klavier

Suite für Kinder (davon fertig: Leonies Tanzliedchen)

Kammermusik solo für Akkordeon

Regensommer (Skizze, 1994)
Valse Schwarz (á Maestro Willy Schwarz)

Kammermusik duo

(Warm your ass at the) Mantelpiece, Elegia für Englischhorn u. Kb. (2004)
Donata, für Vocalise u. Kb. (2007)>br> Cease my surge, Version für Kb. u. Singstimme, orig. für Fretless e-Bass gemacht
Nautilus, Instrumentalballade für Oboe und Klavier

Jazz-, Klezmer- und Folkensembles ab 3 Musikern

Nina (9.Okt.1991), Geschrieben für die Band „Follow your heart“ mit Ecki Gleim und Clemens Hoffmann
Gottesacker (1992), auch für” follow your heart”
Song for K. (1992) für “Lille Lys”
GrauBlauerNachmittag (1994)
Kalter November (1995)
Jarausch (1993, verschollen)
Nautilus (1994), für Sopransax, Klavier, Bass
Plan 3 (1997)
Damauul (1997)
FlowerpowerPowerflowerPower (1998)
Frei wie der Wind (2003)
Grok Et Bok! (Bearb.2011), bearbeitet für Akkitation
Dancing in the barn/ Dancing in a barn in Lebanon (1998/2000), Instrumentalversion, gespielt von Klezmology
Friggas Rocken (Bandversion 2009), eingespielt für Filmmusikauftrag mit Whistle u. Percussion
Hysteria 11 (2009), für Filmmusik geschrieben, jetzt Akkitation- titel
Jannalisa (2009), aus der Filmusik für „Secrets of a soul“(2011)

 

Text und Musik

2.1. Vertonungen

Hell hath no fury/ the tigress (1998), Text: Charles Bukowski, geschrieben für Larry Jones ensemble, ein Rapgroove und eine Ballade
Sonstwo (1999), Text: Donk801, ein HipHopgroove

2.2. komplette Songs

Cease my surge/ Ring the bell/ Cease and surf (2000), Bandversion
Dancing in the barn (1998)
(Wer ficken will, muß) Freundlich sein (2000)
Mann im Ohr (Das Lied vom Ohrwurm) (2005)
Mann und Frau (sind so verschieden) (2004)

2.3. Arrangements (Auswahl)

Bridge over troubled water (2007), Soulversion
Fragile (2008), Solarrangement für Kb. und Singstimme

Bühnenmusik

Je fais un rêve, (2009)
für Gesang, Kontrabass und Liveelektronik
der Soloabend als musikdramatisches Werk, nach Gedanken von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Röttger Feldmann