König, Thomas
geb. 1964

Vita

Thomas König studierte an der Leipziger Musikhochschule Violine und Komposition. Anschließend war er stellvertretender Konzertmeister am Theater Halberstadt. Seit 1986 ist er freischaffender Komponist und Musiker.
Prägend sind seine vielfältige Konzerttätigkeit mit den verschiedensten Ensembles und Orchestern, die Zusammenarbeit mit Künstlern unterschiedlichster Herkunft sowie Aufführungen eigener Kompositionen und Performancen. Thomas König schrieb zahlreiche Kompositionen in den Bereichen (Chor-)Sinfonik, Solo- und Kammermusik, u.a. das Konzert für Orgel, Orchester und Jazz-Solisten „Ars Quitilinga“ (1994), Schilcher Klarinettenquintett (1997), Konzert für Orgel und Orchester (1998), „Sinfonietta serenissima“ (2003) und die Oratorien „Das Pfingstwunder“ (2004) und „Das Salz der Erde (2006).

Königs Musik versucht HÖRBAR und SPIELBAR zu sein. Aus seiner langjährigen Erfahrung resultieren seine Grundsätze: Komposition muss sich erkennbar von Improvisation unterscheiden. Komposition muss beim ersten Hören nachvollziehbar werden. Mit der musikalischen Erfahrung und den Hörgewohnheiten des ausgehenden 20. Jahrhunderts aufgewachsen, folgt der Komponist seinem persönlichen musikalischen Empfinden, ohne sich auf Dogmen festzulegen. Wesentlicher Impuls für die Entstehung seiner Musik sind die Eigenheiten der Instrumente. Im günstigen Fall schreibt König nicht nur für diese Instrumente, sondern auch für die Musiker, die sie spielen. Seine Musik bewegt sich bevorzugt im erweiterten tonalen Raum jenseits von Dur und Moll, aber mit erkennbaren harmonischen Bezugspunkten.

Werke

 

Orchesterwerke

Ars Quitilinga – Konzert für Orgel, Kammerorchester, Harfe, Saxophon, Gitarre, Baßgitarre und Perc. 110´
Musik für 20 Kostbarkeiten des Quedlinburger Domschatzes
(UA Stiftskirche Quedlinburg 1994)

Suite Quo Vadis (Hf.,Vl.,Vc.,Git.,Synth.,b.,perc.) 40´
(UA Kloster Michaelstein 1992 zum 2.Landesmusikfest Sachsen-Anhalt)

Kammermusik
(Auswahl)

Circles of Waterplants für Gitarre und Streichquartett 12´
(UA Magdeburg 1995)

Rilke d´Amore für Sopran, Flöte, Harfe und Orgel 13´
(UA Friedenskirche Kassel 1995)

Schilcher Klarinettenquintett für Klarinette und Streichquartett 27´
(UA Kloster Michaelstein 1997)

Abwärts – Upwards für 12 Blechbläser (1996) 11´

La Cage Mystèrieuse für Orgel und Harfe 10´
(UA Cité des Arts Paris 1996)

Irrlichter für 3 (Block-) Flöten 6´
(UA Mosenberg/Hessen 1998)

sus-pension für Altsaxophon, Violine, Viola und Kontrabaß 13´
(UA Magdeburg 1999)

Luft für Altflöte und Harfe 8´
(UA Burg Falkenberg/Oberpfalz 1999)

Mélangolie für Violine und Orgel 9´
(UA Weimar 2000)

Music 4 Violins für vier Violinen 15´
(UA Magdeburg 2002)

Afterblow für Blechbläserquintett 6´
(UA Magdeburg 2003)

Tantris – Epitaph für Klarinette, Horn und Violine 10´
(UA Magdeburg 2003 zum 10.Tonkünstlerfest Sachsen-Anhalt)

Offener Himmel für Violine und Orgel 11´
(UA Hirsau 2005)

Suite Quo Vadis (Hf.,Vl.,Vc.,Git.,Synth.,b.,perc.) 40´
(UA Kloster Michaelstein 1992 zum 2.Landesmusikfest Sachsen-Anhalt)

Konzert für eine verhinderte Orgel (Flöte,Oboe,Harfe u.Streichquintett) 30´
(UA Blasiikirche Quedlinburg 1996)

Konzert für Orgel, Harfe, Streichorchester und Pauken 35´
(UA Trinitatiskirche Sondershausen 1998)

Bach – Interventionen für Cembalo, Orgel und Synthesizer 16´
(UA Trinitatiskirche Sondershausen 2000)

Werke für Violine solo

Wechselbad 4´
Feuerball 6´
Kleine Große Mädchen 3´
(UA Halle 1987)
Die Vier Tagessaiten 21´ (UA Halberstadt 1994)
The Beeflight 5´ (UA Magdeburg 1996)
Wendungen 9´ (UA Quedlinburg 1999) Cantus Martinus 7´ (UA Minden 2001)
Horizonte 12´ (UA Hirsau 2005)

Werke für Harfe solo

Finistère 9´ (UA Dinan 1992)
Das Harfenreich 20´ – 5 Stücke für junge Harfenisten (1995)