Gesamtwerk

CD "Domino"

01: "FX" (Holger Szukalski)
02: "Swinging Fingers" (Holger Szukalski)
03: "Wild Carnival" (Markus Krutzfeld)
04: "Duo in D" (Markus Krutzfeld)
05: "Ballade" (Markus Krutzfeld)
06: "Corrida" (Holger Szukalski)
07: "Andalusia" (Markus Krutzfeld)
08: "Rondo de Málaga" (Holger Szukalski)
09: "Melodie in Rot" (Markus Krutzfeld)
10: "Domino" (Markus Krutzfeld)
11: "By the way..." (Markus Krutzfeld)
12: "Kaffeeklatsch" (Markus Krutzfeld)

Das Duo in D ist ein Werk mit deutlich hervortretenden rhythmischen Effekten. Es basiert auf Strukturen der Pop-Musik.

Das Stück „Erinnerung“ entstand bei einem Spaziergang durch die Natur. Die im Wald assoziierten Eindrücke fasste Krutzfeld in Musik. Es entstand eine Komposition im 3/4Takt, die aus einer einfachen Melodie entspringt. Diese wird zunächst mit Arpeggien begleitet, die sich im Verlauf des Stückes zur akkordischen Begleitung umwandeln. Melodisch ist „Erinnerung“ durch Modulationen bestimmt. Es beginnt in d-Moll und endet in D-Dur.

Mit „Kaffeeklatsch“ erwartet die ZuhörerInnen ein musikalisches Zwiegespräch der beiden Gitarristen. Sie „erzählen" sich die neuesten Neuigkeiten - rein musikalisch - und jeder versucht natürlich, den anderen im „Klatschen" zu überbieten. Dieses Stück erklang bereits zum Tonkünstlerfest im Jahre 2001.

Markus Krutzfeld Midnight Dance UA 2000
*1967
Seine Kompositionen weisen eine Fusion von klassischer Gitarrentechnik mit Elementen der populären Musik auf. Sie beinhalten freie Improvisationen auf einem vorgegebenen harmonischen Grundgerüst. Midnight Dance ist ein Gitarrenduo im Stile von "con brio", d.h. Melodie- und Zweitstimme wechseln häufig ab und es gibt einige percussive Effekte. Anfangs klingt es recht ausgelassen, eben nach "Mitternachtstanz". Der zweite Teil ist dagegen sehr ruhig und schwermütig. "Midnight Dance" entstand bereits 1999, wurde aber nie aufgeführt. Markus Krutzfeld nahm es Mitte diesen Jahres erneut auf und überarbeitete es leicht.

Markus Krutzfeld *1967
Phobos und Deimos
Gitarrenduo Odendahl & Singer/ Baden-Baden, Markus Krutzfeld, Holger Szukalski, Gitarre

Aufführung 2003 Toküfe
In seinem Gitarrenquartett „Phobos und Deimos“ wird der Hörer auf eine musikalische Reise zu den beiden Marsmonden Phobos und Deimos (Angst und Schrecken) geschickt. Das zum 7. Tonkünstlerfest 1998 uraufgeführte Werk besteht aus drei Sätzen, die allerdings übergangslos aneinander gefügt sind. Der erste Satz beschreibt die ehrfurchts- und erwartungsvolle Anreise zum Mars, der zweite Satz wird von einer Stimmung der Ernüchterung über die Einsamkeit und Lebensfeindlichkeit von Phobos und Deimos beherrscht. Der dritte Satz ist eine thematische Verarbeitung des ersten Satzes. In ihm wird die Freude über die Rückreise und das Glücksgefühl darüber, Phobos und Deimos noch einmal entkommen zu sein, beschrieben.